Foto by Kerstin Loel
Photo by Kerstin Loel

visit artists website: faux pas

Das norddeutsche Tangosextett faux pas existiert seit 1998 unter der Leitung der Schweizer Akkordeonistin und Bandoneonistin Marlène Clément. Beliebt bei Tangokennern und -liebhabern konzertiert das Ensemble sowohl in Deutschland als auch international in Europa, Südamerika und Asien. Inspiriert von den Erfahrungen einer Argentinienreise entstanden Arrangements und Aufnahmen einer feinen Auswahl an traditionellen Tangos und Tango Nuevos von Komponisten wie Astor Piazzolla, Graham Lynch und Richard Galliano. Die CD enthält instrumentale und gesungene Tangomusik, bei zwei Stücken ist Mario Pinnola aus Buenos Aires als Gastsänger dabei. Die Interpretationen des Sextetts überzeugen auf ganzer Linie mit Schönheit und Klarheit im Klang und den Arrangements. Während die Aufnahme genug Platz für virtuose und einfühlsame Sololeistungen der einzelnen Musiker lässt, bietet sie gleichzeitig einen kraftvollen, von Emotionalität angetriebenen Ensemblesound.

 

Originally founded and still led today by Swiss accordionist and bandoneonist Marlène Clément in 1998, tango sextet faux pas from Northern Germany, is popular with German tango lovers as well as international audiences in Europe, South America and Asia. For their new album they arranged and recorded a fine selection from Traditional Tango Compositions to Tango Nuevos by composers like Astor Piazzolla, Graham Lynch and Richard Galliano. Vocal songs, some with guest vocalist Mario Pinnola form Buenos Aires, and instrumentals are found equally on the record. Always their interpretations are convincing by a beautiful clarity in sound and arrangement. The individual virtuosity and sensitivity of each musician are noticeable throughout the whole album but never interfere with the ensemble sound as a whole.

visit artists website: trialogues

 

Trialogues sind drei Musiker, die alle über langjährige internationale Erfahrung in der improvisierten Musik verfügen und sich in Berlin zu diesem außergewöhnlichen Projekt zusammen gefunden haben.

Auf dem ersten Teil des Albums (Track 1-14, CD 1) erweitern und verfremden der Trompeter Paul Schwingenschlögl und der Gitarrist Jan Weber mit Präparationen und elektronischen Effekten den natürlichen Klang ihrer Instrumente. Dieses wuchtige Klanggebräu, mitunter durch gefühlvolle Kantilenen unterbrochen, trifft auf den puren Kontrabass-Sound von Udo Betz. Seine sonoren Ostinati stellen das verbindende Element dar zwischen groß angelegten Klangflächen und schrillen Soundexplosionen.

Der zweite Teil des Albums (CD2, digital ab Track 15) ist zum großen Teil rein akustisch aufgenommen, Jan Weber spielt eine Konzertgitarre und Paul Schwingenschlögl verzichtet auf Effekte und arbeitet mit dem akustischen Ton seiner Trompete und seines Flügelhorns.

Beide wieder ideal ergänzt durch den Kontrabass-Ton von Udo Betz.

 

TRIALOGUES are three musicians who all have years of international experience in improvised music and who met in Berlin to launch this extraordinary project.

On the first part of the album (CD, tracks 1-14 ) trumpeter Paul Schwingenschlögl and guitarist Jan Weber extend, process and distort the natural sounds of their instruments by using prepared objects and electronic effects. This massive sound concoction – occasionally interrupted by lyrical cantilenas – encounters the pure double bass sound of Udo Betz. His sonorous ostinati are the linking element between largely laid out tonal layers and piercing sound explosions.

The second part of the album (CD2, starting with track 15 in the digital version) is mostly recorded acoustically. Jan Weber plays a concert guitar and Paul Schwingenschlögl works with the acoustic sound of his trumpet and flugelhorn without any effects. The pure double bass sound of Udo Betz accentuates the serenity of that musical conversation.

visit artist’s website: Mark Wade

New Music Horizons

Mark Wade was born in Livonia, Michigan (Dec. 29, 1974) and raised there and in Long Valley and Morristown, New Jersey, where he taught himself to play electric bass at age 14. At New York University, he studied with Mike Richmond, who encouraged him to also take up acoustic bass for jazz gigs. Wade considers Richmond a major influence, along with Ray Brown, Paul Chambers, and Scott LaFaro.

Since graduating NYU, Wade has busied himself in a variety of musical contexts, from jazz to classical. His jazz credits include playing in the string section for the Jimmy Heath Big Band’s performances of Ernie Wilkins’s Four Black Immortals, appearing with vocalist Stacey Kent on The Today Show, playing with Bill Warfield’s New York Jazz Repertory Orchestra, and recording with vocalist Elli Fordyce. And Wade has played with numerous classical ensembles, including the Key West Symphony with which he backed guitarist Sharon Isbin and violinist Robert McDuffie, both of them Grammy winners.

Wade also directs New Music Horizons, an organization he founded in 2014 to perform and promote the works of emerging jazz and classical composers. “There are a lot of challenges composers face in getting their music accepted. Top venues often don’t want to program artists that don’t already have a large following. Reaching new audiences is difficult when you aren’t playing at top venues. It’s a tough cycle to break. I started New Music Horizons to give composers a chance to showcase their work at established arts venues attract new audiences to their music. I think this kind of support is critical to the long term success of new music.”

 

Libretto und Songtexte: 

Martin Doll, Jahrgang 1961, studierte angewandte Kulturwissenschaften in Hildesheim und spielt schon sein Leben lang Theater. Er schreibt Theaterstücke und Musicals für Profis und Amateure und inszeniert sie auch gerne. Ebenso begleitet ihn das Verfassen von Liedern und Songtexten seit seiner Jugend. Nebenbei spielt er Gitarre und tritt als Liedermacher mit seinen eigenen Stücken auf. Ansonsten arbeitet er als Kommunikationstrainer und lebt bei Aachen.

Musik:

Stefan Wurz wurde 1964 in Karlsruhe geboren und lebt in Hildesheim. Schon seit frühester Jugend spielt er zahlreiche Instrumente und komponiert, zunächst für verschiedene Rockbands und Theatergruppen. Er studierte Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitet heute als freischaffender Komponist, Arrangeur, musikalischer Leiter, Produzent, Gitarrist und Pianist. Er schreibt vor allem Musiktheater und Instrumentalmusik und verbindet immer wieder die unterschiedlichsten Genres.

Martin Doll und Stefan Wurz lernten sich 1991 in Pforzheim kennen, entdeckten schnell ihre gemeinsame Liebe für das Genre Musical und gründeten zusammen mit Roland Maier das BOB’she’BOB-Musiktheater, mit dem Ziel, Rolands und Stefans Musical SCHÖNE NEUE WELT zur Uraufführung zu bringen. Zu Übungszwecken inszenierten sie den KLEINEN HORRORLADEN von Howard Ashman und Alan Menken und landeten mit einer frech-chaotischen Produktion einen Überraschungserfolg. 1993 wagten sie sich an das erste komplett selbstverfasste Musical: Dies war die Geburtsstunde von ALICE. Das Libretto lehnt sich stark an Lewis Carrolls Kinderbücher ALICE’S ADVENTURES IN WONDERLAND und THROUGH THE LOOKING-GLASS an und verquickt die beiden zu einer phantastisch-musikalischen Reise ins Wunderland. Das Musical wurde im Pforzheim Kupferdächle erfolgreich produziert und erreichte 19 Aufführunge, viele davon ausverkauft. Nach ALICE haben Martin Doll und Stefan Wurz zusammen die Musicals HELLE NÄCHTE (2006) und BRANDNACHT (2010) verfasst und erfolgreich auf die Bühne gebracht. Doch auch die Geschichte von ALICE war nicht zu Ende: Die 2000 überarbeitete Fassung des Stückes fand den Weg zum marianne terplan theaterverlag und wird seitdem immer wieder von freien oder Schultheatergruppen zur Aufführung gebracht.

Unerhört Fagott

Thomas Peter-Horas/ Akkordeon, Komposition

Ulrike Fröhling/ Fagott

ein äusserst aussergewöhnliches Duo: Fagott und Akkordeon in einer gelungenen kammermusikalischen Melange aus Klassik, Tango, Valse, Musette und Weltmusik.

Website der Künstler/Artists website: Unerhört Fagott

unerhört fagott

Photo: Kati Conrad

TRIO.BERLIN

Das vom Flötisten Jos Rinck im Sommer 2013 gegründete Trio Berlin mit der Pianistin Petra Woisetschläger und dem Kontrabassisten Udo Betz, bewegt sich weitgehend auf unerforschtem Terrain: einem Genre, das die Musiker selbst als „improvisierte Kammermusik“ und„erweiterte Interpretation“ bezeichnen.

 

Eine grosse Rolle spielt dabei die Musiksprache von Komponisten der klassischen Moderne wie z.B. Olivier Messiaen, dessen „Quartett für das Ende der Zeit“ für die Klangästhetik des Trios von herausragender Bedeutung ist, sowie Sergei Prokofiev, André Jolivet, Alban Berg und Sofia Gubaidulina.

 

Ebenso finden sich in der Musik der drei Improvisatoren neben Elementen des Jazz und der Zwölftonmusik auch vielfältige andere ethnische Einflüsse.

Die spontane Art des Musizierens des Trio Berlin wurde schon in etlichen Konzerten begeistert vom Publikum aufgenommen, Highlights war dabei sicher die Kulturnacht von SWR2 zum Thema 1. Weltkrieg im März 2014 im Theaterhaus Stuttgart sowie ein Programm zum selben Thema mit Leslie Malton und Felix von Manteuffel als Sprecher.

visit artist’s website: Trio.Berlin

visit artist’s website: FraGILe

FraGILe im Duo versprechen ein intensives Konzerterlebnis, zwei perfekt miteinander kommunizierende Musiker spielen Ihre eigenen Kompositionen und Improvisationen, sowie völlig eigenständige Neuinterpretationen bekannter Titel.

Dabei loten Sie ständig die Grenzen Ihrer Instrumente Piano, Kontrabass und Stimme neu aus.

Vertraute Klänge stossen auf aussergewöhnliche Sounds und verschmelzen zu neuartigen, spannenden Klangarchitekturen.

„Die Stimme von Petra Woisetschläger ist wie eine Droge……….“
– (Main-Echo)

„The unusual juxtaposition of musical eras works because the duo succeeds in making each piece their own special style of music. By the way it shows Woisetschlägers fine pianotechnique.“
– (Doublebassist/ENGLAND)

„Eine Stimme wie kreidebleicher Blues und ein Bass, der in die Lücken zwischen Gesang und Klavier hineinstößt wie ein Karateschlag.“
– (westzeit.de)

Komisch, dass DIANA KRALL, die nicht schlecht Klavier spielt, ganz gut singt und nicht übel aussieht, ein Weltstar ist und PETRA WOISTSCHLÄGER, die besser singt, virtuoser und moderner Klavier spielt und deren Aussehen und Bühnenpräsenz einfach unwiderstehlich ist, nicht.
– (HANS-JÜRGEN LINKE, FR)

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Flutterband

Hans Christian Jaenicke erhielt mit 6 Jahren den ersten Geigenunterricht, absolvierte zahlreiche Meisterkurse, studierte Barockvioline bei Veronika Skuplik und konzertierte u.a. als Solist und Konzertmeister mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles. Er arbeitete mit bedeutenden Musikern wie dem Dirigenten David Coleman, (London), Rachel Evans vom Meridian-String Quartet (New York), mit dem Cellisten und Komponisten Graham Waterhouse vom Philharmonia Orchestra London zusammen und war u.a. langjähriger Primarius des Amsterdamer Klavier-Quartett. Für die Landesbühne Niedersachsen-Nord war er als Studio- und Bühnenmusiker tätig und komponierte Bühnenmusik für das Theaterfestival Erlangen. Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen für SONY/BMG haben ihn darüber hinaus als Tango-Geiger und Komponist international bekannt gemacht.

Seine Kollegen vom FLUTTERBAND TRIO sind nahezu prädestiniert für dieses Projekt:

Der junge Pianist und Virtuose Cyrille Guignard aus Chartres gab, kaum, dass er sein Studium bei Frankreichs derzeitigem Klavier-Star Francois Chaplin abgeschlossen hat selbst als Professeur hochdotierte Meisterkurse in Frankreich, assistierte Koryphäen wie Jean Martin und beschäftigt sich, wenn er mal nicht Rachmaninoff oder Skrjabin spielt, mit der musique populaire francaise und vor allem mit Tango.

Der Bassist Bernd von Ostrowski studierte in den 70-gern im legendären Woodstock/New York bei Vorreitern des Free-Jazz wie Ornette Coleman, Charlie Haden und Don Cherry. Heute macht er unter anderem mit seiner Violone Barockmusik – zum Beispiel und vor allem von Bach.